Karl Markovics

Der österreichische Schauspieler und Regisseur Karl Markovics begann im Serapionstheater von Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann in Wien 1982 zu spielen, bevor er anschließend dem Wiener Ensemble von Karl Welunschek angehörte. Karl Markovics spielte in vielen Produktionen im Theater im Künstlerhaus, Wiener Volkstheater, Zimmertheater Tübingen, Wiener Festwochen, u.v.m. Schon ab 1986 folgten erste Filmrollen, darunter der Kirchenwirt im Film „Indien“ (1992) an der Seite von Josef Hader und Alfred Dorfer. In der Krimiserie „Kommissar Rex“ verkörperte er den Bezirksvorsteher Stockinger und wurde in der Folge auch mit der Serie „Stockinger“ populär. Es folgten zahlreiche Filmrollen (wie Franz Fuchs, 2007), gekrönt wurde seine Arbeit 2007 mit der Rolle des Salomon Sorowitsch im Film „Die Fälscher“ von Stefan Ruzowitzky, der als bester fremdsprachiger Film einen Oscar erhielt. 2009 war Markovics Mitbegründer der Akademie des Österreichischen Films und zeichnete im Jahr 2011 erstmals bei seinem Film „Atmen“ für Drehbuch und Regie verantwortlich. Der Film wurde zu den 64. Filmfestspielen nach Cannes eingeladen und mit diversen Preisen ausgezeichnet. Es folgte 2015 der zweite Film „Superwelt“ mit Schauspielerin Ulrike Beimpold. Daneben gestaltet Markovics zahlreiche literarisch-musikalische Programme, Hörspiele und Radiofeatures, so war er mit Wolf Bachofner zuletzt mit „Wiener Liedern“ bei den OÖ. Stiftskonzerten 2015 zu Gast.

Lesung, Erzählung
Konzerte:
Lesung
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