Veronika Eberle

Für ihr außergewöhnliches Talent und ihre musikalische Reife genießt Veronika Eberle bei den weltweit besten Orchestern, Konzerthallen und Festivals sowie bei einigen der bedeutendsten Dirigenten höchstes Ansehen. In der Spielzeit 2017/18 gastiert sie beim London Symphony Orchestra (Bernard Haitink), beim Orchestre National de Lille, beim RTE National Symphony Orchestra of Ireland, beim Orchestre Philharmonique de Strasbourg, bei den Hamburger Philharmonikern (Kent Nagano) und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (Paavo Järvi). Weitere Höhepunkte der Saison sind ihr Debüt beim Chamber Orchestra of Europe unter Yannick Nézet-Séguin, Tourneen durch Australien und Japan sowie Auftritte an der Hamburgischen Staatsoper im Rahmen der Wiederaufnahme von Alban Bergs Lulu.


Veronika Eberle ist zudem eine engagierte Kammermusikerin. Sie spielt regelmäßig mit Denes Varjon, Shai Wosner, Lars Vogt, Antoine Tamestit, Gautier Capucon und Edicson Ruiz. Zu den Höhepunkten auf diesem Gebiet gehörten zuletzt die Master Series der Londoner Wigmore Hall und die Debut Series der New Yorker Carnegie Hall sowie Recitals am Salzburger Mozarteum, im Amsterdamer Concertgebouw, im Pariser Thêâtre de la Ville, in der Tonhalle Zürich und beim Lucerne Festival.


Veronika Eberle wurde in Donauwörth geboren, erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht und wurde bereits vier Jahre später Jungstudentin von Olga Voitova am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium. Nach einem privaten Ausbildungsjahr bei Christoph Poppen kam sie an die Münchner Musikhochschule, wo sie von 2001 bis 2012 bei Ana Chumachenco studierte. Internationale Aufmerksamkeit erregte die damals erst 16-jährige Veronika Eberle, als sie mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern bei den Salzburger Osterfestspielen 2006 im ausverkauften Festspielhaus Beethovens Violinkonzert spielte. Sie ist von verschiedenen renommierten Institutionen gefördert worden. 2003 siegte sie in Mainz beim internationalen Wettbewerb Yfrah Neaman; von den Förderern des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wurde sie jeweils mit einem Publikumspreis ausgezeichnet; und 2017 erhielt sie den Kulturpreis Bayern. Von 2011 bis 2013 war sie New Generation Artist bei BBC Radio 3, und von 2010 bis 2012 gehörte sie zu den »Jungen Wilden« des Dortmunder Konzerthauses. Veronika Eberle spielt die „Dragonetti“ -Stradivari aus dem Jahre 1700, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation.