Eckart Runge

Eckart Runge wurde in Heidelberg geboren und studierte bei Edmond Baert in Brüssel und David Geringas in Lübeck. Preise u.a. beim Premio-Stradivari Cremona und dem ARD-Quartettwettbewerb München legten den Grundstein für seine vielseitige Konzerttätigkeit.

Dreißig Jahre lang lang war er Cellist des Artemis Quartetts, mit dem er weltweit konzertierte und dessen charakteristisches Profil durch alle Besetzungen prägte. Die Alben des Ensembles, u.a. die Beethoven Gesamteinspielung, wurden mehrfach mit dem Diapason d’Or, dem Grammophone Award und viermal mit dem ECH0-Klassik ausgezeichnet.

2019 entschloss sich Eckart Runge, eigene künstlerische Wege zu gehen, sich solistischen Projekten zu widmen, vor allem seiner anderen großen Leidenschaft, den Grenzgängen zwischen klassischer Musik und Jazz, Tango, Rock- und Filmmusik. Für sein solistisches Debutalbum hat Eckart Runge die Ersteinspielung des jazzigen Cellokonzerts op. 85 von Nikolai Kapustin und das 1. Cellokonzert von Alfred Schnittke mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ausgewählt. Die Europäische Erstaufführung von John Williams Cellokonzert wird Runge 2020 mit den Münchner Symphonikern präsentieren.

Als Professor an der Universität der Künste Berlin und an der Chapelle de la Reine Elisabeth in Brüssel gibt er seit 2005 seine Erfahrungen weiter.

Eckart Runge spielt ein seltenes Cello der Brüder Hieronymus und Antonio Amati aus Cremona von 1595, das ihm als großzügige Leihgabe von Merito String Instrument Trust Wien zur Verfügung gestellt wird.


InstrumentalsolistIn
Konzerte:
Violoncello
Saison 2020:
Violoncello
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