Emmanuel Tjeknavorian

Emmanuel Tjeknavorian stammt aus einer Musikerfamilie und spielt Violine, seit er fünf Jahre alt ist. Er wurde 1995 in Wien geboren. Mit sieben Jahren spielte er sein erstes öffentliches Konzert. Zwei Jahre später wurde er nach einem Recital als Stipendiat in die „Vladimir Spivakov-Stiftung“ aufgenommen. Mit diesem Stipendium waren auch Konzertauftritte im Moskauer Tchaikovsky Konzertsaal und im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums verbunden.


Seit Februar 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Neben Auftritten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus hatte Emmanuel Tjeknavorian einige internationale Engagements. Sein Auftritt im Rahmen der Eröffnung der „Wiener Festwochen“ auf dem Wiener Rathausplatz im Mai 2012 wurde in viele Länder live übertragen. Er ist Preisträger des „Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs“ und Vertreter Österreichs bei „Eurovision Young Musicians“. In der Saison 2012/13 setzte er sich als Sieger bei „Musica Juventutis“ im Wiener Konzerthaus durch. 2013 folgte der 1. Preis beim Stefanie Hohl Violinwettbewerb, außerdem errang er beim „V. Szymon Goldberg Award“ ebenfalls den 1. Preis und den Titel „Szymon Goldberg Preisträger“.


Als erstem Österreicher in der 35-jährigen Geschichte des Fritz Kreisler Wettbewerbs gelang ihm im September 2014 der Einzug ins Finale, wo er mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde. Der alle vier Jahre in Wien veranstaltete Violin-Wettbewerb zählt zu den international bedeutendsten seiner Art. Im November 2014 wurde Emmanuel Tjeknavorian im Wiener Volkstheater mit dem Casinos Austria Rising Star Award ausgezeichnet. Für die Saison 2017/2018 wurde er für den Rising Stars Zyklus der European Concert Hall Organisation ausgewählt, nominiert durch das Wiener Konzerthaus und den Musikverein Wien. Diese Tournee wird ihn in die renommiertesten Konzertsäle Europas führen.


Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona, 1698, die ihm von einem Gönner der „Beare’s International Violin Society“ aus London zur Verfügung gestellt wurde.