Bamberger Symphoniker

Die Gründung der Bamberger Symphoniker erfolgte 1946.Die Bamberger Symphoniker sind in den nahezu siebzig Jahren ihrer Existenz nicht nur das musikalische Zentrum der Region geworden, sie sind eines der reisefreudigsten Symphonieorchester Deutschlands, das als erstes nach dem Krieg wieder im Ausland auftrat, mittlerweile an die 7.000 Konzerte in über fünfhundert Städten und sechzig Ländern weltweit gegeben hat und so zum Kulturbotschafter Bayerns und ganz Deutschlands geworden ist. Traditionelle Hofmusiken und bürgerliche Hauskonzerte, karge gregorianische Choräle und rauschende Orgeltöne befriedigen das musikalische Bedürfnis.

Dazu trug auch die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk bei, die seit 1950 besteht, bei Amtsantritt des legendären Joseph Keilberth als Chefdirigent, und die zahlreichen Einspielungen auf Schallplatten und CDs, mit den gesamten Schubert-Symphonien und dem Mahler-Zyklus unter unserem seit der Jahrtausendwende die Geschicke des Orchesters bestimmenden Chefdirigenten Jonathan Nott als signifikante Höhepunkte in jüngster Zeit. Die Zusammenarbeit mit Jonathan Nott ist auch dafür verantwortlich, dass moderne Musik einen Schwerpunkt im Programm bildet, auch in der Saison 2015/2016, in der Jörg Widmann seine zweijährige Bindung an das Orchester als »composer in residence« fortführt.

Im Herbst 2016 tritt Jakub Hrůša die Nachfolge von Jonathan Nott an. Der junge tschechische Dirigent spannt so, im 70. Jahr des Bestehens der Bamberger Symphoniker, wieder eine Brücke zwischen ihrer Geschichte und ihrem Heute. Jakub Hrůša wird der fünfte Chefdirigent in der Geschichte der Bamberger Symphoniker.


Konzerte:
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