Narek Hakhnazaryan

Narek Hakhnazaryan wurde 1988 in Jerewan, Armenien, in eine Musikerfamilie geboren. Hakhnazaryan erhielt in jungen Jahren Unterricht an der Sayat-Nova School of Music in Jerewan, bevor er sein Studium am Moskauer Konservatorium bei Alexey Seleznyov fortsetzte und auch von Rostropowitsch gefördert wurde. Er erhielt Stipendien des Rostropovich Russian Performing Arts Fund und gewann erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. 2008 gab er als Gewinner der Young Concert Artists International Auditions seine Debüts in der New Yorker Carnegie Hall und in Washington, DC und debütierte 2012 mit dem Orchestra of St. Luke’s im New Yorker Lincoln Center. 2011 erhielt er sein Artist Diploma vom New England Conservatory of Music. Im selben Jahr erreichte er internationale Bekanntheit, als er den ersten Preis und die Goldmedaille des XIV. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs gewann.


Hakhnazaryan ist als Solist mit vielen weltbekannten Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Orchester des Mariinsky-Theaters, der Filarmonica della Scala Milan oder dem Seoul Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Gergiev, Koopman, Sokhiev, Neemi Järvi, Spivakov oder Pletnev aufgetreten. Kammermusikalisch hat er unter anderem bereits im Concertgebouw Amsterdam, in der Salle Pleyel Paris, der Londoner Wigmore Hall, den Konzerthäusern in Berlin und Wien oder der Oji Hall Tokyo und bei diversen internationalen Festivals Konzerte gegeben.


In der Spielzeit 2014/15 debütiert Hakhnazaryan mit dem hr-Sinfonieorchester, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra und dem New Zealand Symphony Orchestra und gibt sein Rezitaldebüt beim Lucerne Festival und sein Debüt beim Dvořák Festival Prag mit der Tschechischen Philharmonie. Weitere Höhepunkte der Spielzeit sind eine Japantournee mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters unter Gergiew, eine Klaviertriotournee mit Sergey und Lusine Khachatryan, ein Rezital mit Igor Levit in der Philharmonie Essen sowie sein Debüt in der Londoner Royal Festival Hall mit dem London Philharmonic Orchestra.

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