Aktuelles

Fre | 28. September 2018

Ein freudiger Blick zurück

Refektorium Stift Lambach by Kristina Feldhammer

Der Sommer 2018 war in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher! Die 45. Saison der OÖ. Stiftskonzerte im vergangenen Juni und Juli war von so vielen beglückenden Konzertmomenten, berührenden Begegnungen und positiven Erlebnissen geprägt, dass wir uns entschlossen haben, unserem Publikum, Förderern und Mitgliedern davon eine kleine Nachschau zu senden, die dazu dienen soll, Ihnen den einen oder anderen auch für Sie gelungenen Konzertabend wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wir freuen uns, wenn Sie gerne an die Erlebnisse bei den OÖ. Stiftskonzerten zurückdenken! Auch über Ihr Feedback freuen wir uns natürlich und sind bis zur Öffnung des Kartenbüros im März 2019 für die nächste Saison am besten per Email (kontakt@stiftskonzerte.at) zu erreichen, oder Sie kontaktieren uns kurzerhand über die neueingerichteten social medias (#stiftskonzerte).

Wir danken Ihnen, dass Sie ein Teil (der knapp 6.500 Besucherinnen und Besucher) der OÖ. Stiftskonzerte waren und hoffen, Sie spätestens im nächsten Sommer an den Stiftsorten begrüßen zu dürfen!



Die | 25. September 2018

Die Österreicher des Jahres 2018

Anna Prohaska und Rico Gulda by Wolfgang Katzböck

Anna Prohaska und Emmanuel Tjeknavorian sind nominiert für die "Österreicher des Jahres" 2018 in den Kategorien "Erfolg international" und "Kulturerbe". Dazu gratulieren wir sehr herzlich!
Beide junge Künstler haben im vergangenen Sommer das Publikum der OÖ. Stiftskonzerte verzaubert: Emmanuel Tjeknavorian spielte sich bereits zum zweiten Mal mit seiner Stradivari in die Herzen der Zuhörer und Anna Prohaksa feierte ein fulminantes, "feuriges" Debüt bei den Schlusskonzerten mit Il Giardino Armonico.
Ihre Laudationen für die Wahl zur Österreicherin bzw. zum Österreicher des Jahres 2018 lesen sich voller Bewunderung und Staunen:
"Mixturen aus Wunschkonzert-Nummern und völlig unbekannten Versatzstücken des barocken, klassischen, romantischen und modernen Repertoires taugen auch zu klugen CD-Veröffentlichungen – und machten den Namen Anna Prohaskas als den einer der originellsten Sängerpersönlichkeiten unserer Zeit international bekannt."

"Emmanuel Tjeknavorian: Ein neuer Wundergeiger aus Wien erobert die Welt. Mit zwei Jahren bereits auf dem Podium, mit 15 Wiener Meisterschüler, mit 21 „Rising Star“ – Geigespielen auf Spitzenniveau ist offenbar ganz einfach . . ."

Wir drücken die Daumen: Die Höhepunkte der Gala werden am 26. Oktober in ORF 2 ausgestrahlt.

Mon | 30. Juli 2018

Das waren die OÖ. Stiftskonzerte 2018

Il Giardino Armonico by Alfred Atteneder

Die 45. Saison. 16 Konzerte fanden von 9. Juni bis 29. Juli 2018 in den Stiften St. Florian, Lambach, Kremsmünster und der Stiftsgärtnerei Sandner in St. Florian statt.

Neun Konzerte waren ausverkauft, die Gesamtauslastung betrug 88%.

Außer dem David Oistrakh Quartett debütierte auch der französisch-kanadische Pianist Charles Richard-Hamelin bei den OÖ. Stiftskonzerten erstmals in Österreich.

Erstmals begleiteten uns auch viele Besucherinnen und Besucher in social medias durch die Saison: 362 Follower auf Facebook, Twitter und Instagram freuen sich über unsere Berichterstattung und wir über ihre.

Premiere bei den OÖ. Stiftskonzerten 2018 feierten viele Künstlerinnen und Künstler: Anneleen Lenaerts, Marina Piccinini, Sophie Rennert, Ziyu He, Narek Haknazaryan, Dominik Wagner, David Oistrakh Quartett, Janoska Ensemble, Edith Wregg, Magdalena Rath, Johannes Wregg, Erwin Steinhauer, Maciej Golebiowski, Alexander Shekchenko, Christoph Petschina, Peter Rosmanith, Sabina von Walther, Stefanie Irányi, Franz Gürtelschmied, Kian Soltani, Aaron Pilsan, Charles Richard-Hamelin, Il Giardino Armonico, Anna Prohaska und Giovanni Antonini.

AUSBLICK
Die OÖ. Stiftskonzerte 2019 werden am 15. und 16. Juni 2019 mit dem Bruckner Orchester Linz unter der Dirigentin Alondra de la Parra in St. Florian eröffnet. Freuen Sie sich schon jetzt auf das neue Programm des künstlerischen Leiters Rico Gulda!

OÖ. Stiftskonzerte 2019
vom 15. Juni bis 28. Juli 2019


Son | 29. Juli 2018

Anna Prohaska verzauberte

Anna Prohaska und Giovanni Antonini by Wolfgang Katzböck

Die Oberösterreichischen Stiftskonzerte (9. Juni bis 29. Juli 2018) endeten am vergangenen Wochenende mit zwei außergewöhnlichen, minutenlang mit standing ovations bedachten Konzerten von Il Giardino Armonico mit Anna Prohaska und Giovanni Antonini am 28. und 29. Juli 2018 im Marmorsaal des Stiftes St. Florian.
So schrieb Balduin Sulzer in der Kronen Zeitung: "Zum Abschluss der Stiftskonzeret 2018 nochmals eine Qualitätssteigerung: In St. Florian gastierte das Originalklangensemble Il Giardino Armonico, welches unter dem hochexplosiven Dirigenten udn Flötenvirtuosen Giovanni Antonin sturmgepeitschte Barockkompositionen von Purcell bis Händel in den Saal schleuderte. Zum Glanzpunkt geriet die Gesangskunst von Anna Prohaska, deren schlichtweg gottbegnadete Ausdruckskunst die Zuhörer zum Sieden brachte."
Kaum vorstellbar: Alle, Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini und Anna Prohaska feierten ihr Debüt bei den OÖ. Stiftskonzerten!

Sam | 28. Juli 2018

Giovanni Antonini ergänzt das Programm für das Abschlusskonzert am 29. Juli

Il Giardino Armonico am 28.7.2018 in St. Florian by Wolfgang Katzböck

Giovanni Antonini, Blockflötenvirtuose, Solist und Dirigent der Abschlusskonzerte der diesjährigen OÖ. Stiftskonzerte am 28. und 29. Juli 2018 im Marmorsaal des Stiftes St. Florian ergänzt das Programm der Sonntagsmatinee am 29. Juli in der ersten Konzerthälfte um folgende Werke:

Andrea Falcaniero
“La suave Melodia” in e-Moll für Violine und B.c.
L' Eroica
Sinfonia IV
La Monarca
Battalia de Barabasso yerno de Satanas

Antonio Vivaldi
Konzert in g-Moll RV 157 für Streicher und B.c.

Georg Philipp Telemann
Concerto in C-Dur für Föte, Streicher und B.c

Mon | 23. Juli 2018

Anna Prohaska verwandelt sich in einem furiosen Finale

Serpent & Fire mit Anna Prohaska

Als Schluss- und Höhepunkt der OÖ. Stiftskonzerte in diesem Sommer kommt eines der weltbesten Originalklangensembles nach St. Florian: Il Giardino Armonico hat gleich zwei Konzertprogramme für die OÖ. Stiftskonzerte zusammengestellt: "Serpent & Fire“ lädt die fantastische Sopranistin Anna Prohaska ein, die sich in nicht weniger als neun Opernfiguren – sagenhafte Frauengestalten – von barocken Stücken eines Purcell, Graupner, Sartorio, Händel und Castrovillari verwandelt.

Noch vor dem Konzert am 28. Juli (19 Uhr) wird Rico Gulda mit dem Dirigenten der Schlusskonzerte und Flötenvirtuosen Giovanni Antonini ein Gespräch führen (18.15 Uhr), zu dem wir alle herzlich bei freiem Eintritt einladen.


Son | 22. Juli 2018

"Ein Meister des Klaviers gastierte in Kremsmünster"

Charles Richard-Hamelin by Judith Muhr

"Das Österreich-Debüt des kanadischen Pianisten Charles Richard-Hamelin bei den Stiftskonzerten am Samstag im Kaisersaal in Kremsmünster wurde zu einer wahren Klang-Offenbarung", schrieben die OÖ. Nachrichten euphorisch über das Konzert am vergangenen Samstag: "Richard-Hamelin ist Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs 2015, über die solcherart Ausgezeichneten vermitteln sich die Werte dieses bedeutenden Auswahlspiels. Es ist zu vermuten, dass nicht gewagte oder unerwartete interpretatorische Ansätze die Jury 2015 für Richard-Hamelin stimmen ließen – es muss das außergewöhnliche Klang-Vermögen des Kanadiers gewesen sein. In einem reinen Chopin-Programm ließ der Pianist die unglaubliche und selten gehörte Geschmeidigkeit seines Klavierspiels regelrecht in die Herzen des Publikums fließen."

Die | 17. Juli 2018

"Eine Matinee der Spitzenklasse"

Aaron Pilsan & Kian Soltani, by Judith Muhr

Die Sonntagsmatinee im Stift Lambach am 15. Juli geriet zu einer bejubelten Leistungsschau zweier junger Virtuosen, die mit zwei Zugaben belohnt wurde: Aron Pilsan und Kian Soltani musizierten "feinsinnig, schwebend", "intim, fantastisch".... wie die Presse staunte, sodass das Konzert "zu einem sensationellen Ereignis" wurde. (OÖ. Nachrichten).
"Stilistisch perfekt" war etwa die Gambensonate Bachs vorgetragen, auch Thomas Larchers "Mumien" konnten "fesseln" (Kronen Zeitung): "Mit Thomas Larchers "Mumien für Violoncello und Klavier" (2001) begaben Soltani & Pilsan sich über insistierend-pochende Rhythmen am präparierten und klanglich veränderten Klavier auf einen regelrechten Psycho-Highway. Auch diese Musik steht dem Duo ganz exzellent. Vom Highway in Schumanns Toccata op. 7 nahm Pilsan den Schwung. Und es war kaum zu glauben, mit welch Geschmeidigkeit und Akkuratesse die Doppelgriffe zum Klangrausch wurden, um in die wie eine Perle leuchtende Arabeske op. 18 zu driften. Piazzollas finaler "Grand Tango" entwickelte aus koketter Zurückhaltung heraus Spiellust und Ekstase und ließ das Duo cool, gleichwie meisterlich zum Brodeln bringen." (OÖ. Nachrichten)

Mon | 16. Juli 2018

Unspielbares Spielen

Charles Richard-Hamelin by Elisabeth Delage

Frédéric Chopin. Der Olymp aller Pianisten bekommt eine Personalie bei den OÖ. Stiftskonzerten. Charles Richard-Hamelin, der am 21. Juli in Kremsmünster sein Österreich Debüt feiert, kommt mit einem „All Chopin“ Programm im Gepäck, das u.a. die vier Impromptus und die vier Balladen enthält. Darin sind Eleganz, Raffinesse, Poesie und Originalität vereint – was Frédéric Chopin selbst auf der Bühne verkörperte. Der kanadische Starpianist Charles Richard-Hamelin beschreitet in seinem großen Solorecital schon fast traumwandlerisch Chopins Pfade, hat er doch nicht nur einen Sonderpreis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2015 gewonnen, sondern veröffentlichte das Warschauer Chopin-Institut vor zwei Jahren seine bereits zweite Solo-Chopin-CD.

ZUM KONZERT

Mon | 16. Juli 2018

"Berührend": "Ein Gotteslob aus katholischer und aus atheistischer Perspektive"

Konzert am 15.7.2018 by Alfred Atteneder

Bruckners "Te Deum" für Chor, Solostimmen und Orchester machte die Basilika St. Florian zu einem fulminanten Klangraum. Die Slowakische Philharmonie samt Chor und die fantastischen Solisten Sabina von Walther, Stefanie Irányi, Franz Gürtelschmied und Matthias Helm - unter der Leitung von Stefan Vladar - beeindruckten das Publikum tief. Balduin Sulzer sprach in der Kronen Zeitung von einem "berührenden Stiftskonzert" mit interessantem Programm: Auf Verdis "Quattro pezzi sacri" folgte Bruckners "Te Deum".
Josef Schmitt schrieb in "Die Presse am Sonntag":"G eistliche Musik zweier Meister der Spätromantik, deren Zugang zu den spirituellen Dingen nicht unterschiedlicher sein könnte, konfrontierten Stefan Vladar und die Slowakische Philharmonie [...] miteinander. Die „Quattro pezzi sacri“ des Skeptikers und Opern-Großmeisters Giuseppe Verdi und das „Te Deum“ des tief katholischen Symphonikers Anton Bruckner gerieten zu Demonstrationsobjekten vokaler Meisterschaft des von Jozef Chabroň glänzend einstudierten Slowakischen Philharmonischen Chors und eines souveränen Solistenquartetts mit Sabina von Walter, Stefani Irányi, Franz Gürtelschmied und Matthias Helm."
Großer Jubel für einen großen Abend!

Mit | 11. Juli 2018

Eine Winterreise, die sich reizvoll der Düsternis entzog

Rico Gulda, Michael Schade by Alfred Atteneder

Voller Vorfreude blickten die OÖ. Stiftskonzerte dem zehnten Konzert innerhalb der Festivalreihe entgegen. Nicht nur weil Michael Schade bereits bei seiner Debütaufführung der „Winterreise“ von Schubert im Wiener Konzerthaus brillierte, sondern auch weil mit Rico Gulda, der künstlerische Leiter der OÖ. Stiftkonzerte, die Begleitung am Klavier übernahm.

Obwohl die „Winterreise“ - noch - nicht zum Stammrepertoire von Michael Schade zählt, überzeugten die Künstler das Publikum und die Kritiker durch ihre durchaus ungewöhnliche Interpretation des Liederzyklus. „Dazu wählte Schade nicht nur bei seinem „Leiermann“ durchaus zügige Tempi und gibt so den Liedern ein Moment der Hoffnung, eine gehörige Portion des Auflehnens. Diese Dramatik kommt einerseits der Stimme des Sängers sehr entgegen, andererseits schafft sie eine Atmosphäre des Drängenden, jugendlich Ungestümen selbst in tragischen Momenten, des positiven Denkens in tiefster Depression.“(OÖN) Dadurch kreierten die Künstler ergreifende Szenen, die das Publikum durch ihre Ausdrucksstärke in den Bann zogen. Aber auch der Facettenreichtum in der Darbietung, der vom kopfigem Pianissimo bis zu in metallischer Schärfe auftrumpfendem Fortissimo reichte, versetzte beinahe das Publikum außer Atem. (Kronen Zeitung)

„Diese Winterreise wich von konventionellen Interpretationen ab. Das aber gerade verlieh ihr den großen Reiz. Das spürte das Publikum, das die fulminant packende und stimmlich virtuose Gestaltung mit viel Applaus belohnte.“(OÖN)


Die | 10. Juli 2018

Leopoldis Lieder herrlich innig bis grantig gesungen

Erwin Steinhauer & Band by Alfred Atteneder

Das Konzert von Erwin Steinhauer & dem klezmer reloaded ext. Ensemble war das erste, an das die OÖ. Stiftskonzerte das „Ausverkauft- Schild“ im noch sehr frühen Vorverkauf hängen durften.

„Virtuos und unglaublich relaxt kam die Musik daher. Und wenn dann noch Grooves im Funk den Boden legen, schwingt das alles unglaublich gut!“ (OÖN) Eben diese Mischung neuer Musikstile des Jazz und Funk mit dem Charme des Wiener Walzers und den Liedern von Leopoldi schaffte eine unvergleichlich entspannte Atmosphäre im pittoresken Ambiente der Stiftsgärtnerei Sandner St. Florian, die noch weiter vom einmaligen Erwin Steinhauer angereichert wurde. „Steinhauer wirft sich in die Charaktere hinein, innig und grantig, herzrührend und witzig. Seine Mimik bei so manchem Intro spricht Bildbände. Das nimmt gefangen.“ Durch den Abend hindurch waren die eigentliche Schaffensursprünge Steinhauers ersichtlich: das Kabarett und das Theater. Dadurch erhielt der Abend eine unnachahmliche würzige Note, die zum Schmunzeln anregte.

In diesem Sinne möchten wir uns dem Fazit der OÖN anschließen: „Steinhauers großer Kunst ist es zu verdanken, dass die Miniaturen von Hermann Leopoldi auch in musikalischer Neuauflage authentisch klingen. Die Musiziergabe seiner Combo ermöglichte ein Crossover in bester Manier.“


Son | 08. Juli 2018

Anton Bruckners Te Deum für „den lieben Gott“

Slowakische Philharmonie

Anton Bruckner sah sein 1881 bis 1884 entstandenes Te Deum für derart vollkommen an, dass er beschloss, es gen Himmel mitzunehmen: „Wenn mich der liebe Gott einst zu sich ruft, … dann halte ich ihm die Notenrolle mit meinem Te Deum hin und er wird mir ein gnädiger Richter sein.“ Diese überirdisch schöne Komposition, sozusagen als Fortsetzung zum Konzert am 30. Juni, paart Stefan Vladar (mit dem Chor und Orchester der Slowakischen Philharmonie) für das Konzert am 13. Juli in der Stiftsbasilika St. Florian, an Bruckners letzter Ruhestätte, mit dem Alterswerk von Giuseppe Verdi, den „Quattro pezzi sacri“. Diese sind zum Teil für Chor A cappella gesetzt (wie das Ave Maria) und bestechen durch puristischen, glockenhellen Klang. Verdis Te Deum geht sodann in Bruckners Te Deum über…
ZUM KONZERT

Fre | 06. Juli 2018

Das Konzert mit Erwin Steinhauer wird am 6. Juli in das Palmenhaus der Gärtnerei Sandner St. Florian verlegt.

by Erwin Steinhauer & Band Jan Frankl

Aufgrund der schlechten Witterungsprognose wird das Konzert Erwin Steinhauer & klezmer reloaded ext. in der Gärtnerei Sandner in St. Florian stattfinden und nicht open air im Gartentheater.
Die Abendkasse hat wie gewohnt ab 19 Uhr geöffnet, Einlass ist ab 19.30 Uhr, wir bitten die Schirme beim Eingang zu lassen.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Die | 03. Juli 2018

Ein Dreamteam auf der Bühne im Kaisersaal

Michael Schade by Kulturwerk

Dieses Jahr wird uns beim alljährlichen Liederabend eine besondere Ehre zu teil. Nach der herausragenden Darbietung der "Winterreise" von Schubert durch Michael Schade im Wiener Konzerthaus Ende letzten Jahres ist es für die OÖ. Stiftskonzerte eine besondere Auszeichnung, dass der Tenor nach der Premiere den Liederzyklus gleich bei uns präsentiert. Begleitet wird er dabei am Klavier von Rico Gulda, der als künstlerischer Leiter der OÖ. Stiftskonzerte heuer die 5. Saison feiert.
Eminent ist auch Michael Schades Kanadabezug: Nach der Auswanderung nach Kanada mit seiner Familie aus der Schweiz wuchs er im Norden Amerikas auf, so auch seine Karriere – in der Carnegie Hall - in Amerika begann.

Als kleinen Vorgeschmack empfehlen wir Ihnen in "Die schöne Müllerin" , interpretiert von Michael Schade, hineinzuhören.
ZUM LIEDERABEND, Sa, 7. Juli 2018, 19 Uhr
Stift Kremsmünster


Mon | 02. Juli 2018

Dieser Bruckner kommt aus einer anderen Welt

Konzert am 30.6., by Alfred Atteneder

Schon bei der Ankündigung der Saison 2018 der OÖ. Stiftskonzerte im März war klar, dass der Abend des 7. Konzerts ein besonderer werden wir, denn dieser wurde als Abschluss einer bewegenden ersten Saison des Bruckner Orchester Linz mit seinem Neo-Chefdirigenten Markus Poschner auserkoren. Dafür wählte Markus Poschner Anton Bruckners‘ Sinfonie Nr. 9 d- Moll und „Lontano“ von György Ligeti, als Ergänzung für das fehlende Finale der letzten Sinfonie Bruckners. Vor einer ausverkauften Basilika - bereits das fünfte Konzert in dieser noch jungen Saison der OÖ. Stiftskonzerte - überraschte der Dirigent mit seiner originellen Leseart des Werks, mit der er in perfekter Abstimmung von Raum und Orchester diese in ungeahnt schöne Klangwelten einführte.
So waren sich Kritiker in einer Sache einig: Die Neuinterpretation Bruckners 9. Sinfonie war gewagt, doch dieser Mut wurde belohnt durch das Resultat- einem klanglich unglaublich ausgewogenen Gesamtkunstwerk.
„Keine Schönheit der Partitur blieb unbeachtet. Auch nicht die Detailarbeit in den Stimmen oder die dynamischen Kontraste. Sein kluges und einfühlsames Konzept pendelte zwischen mentaler Gewalt und emotionaler Hingabe, zwischen sakraler Andacht und irdischer Regung.“ (NVB)

„Vielmehr setzt er [Markus Poschner, Anm.] auf subtil abgestimmte Klangfarben, die Details zum Vorschein kommen lassen, die sonst im Esoteriktaumel Langsamkeit predigender Brucknergurus unterzugehen drohen. Poschners Bruckner scheint aber so ganz selbstverständlich zu sein, eine Musik, die trotz ihrer Komplexität unmittelbar mit bekannten Kolorit zu kommunizieren versteht:“(OÖ Nachrichten)

„In beglückender Festlichkeit erklang das 7. Stiftskonzert mit dem auf bravouröser Meisterhaftigkeit eingestellten Linzer Bruckner Orchester unter dem in Tempowahl und emotionaler Affektgestaltung perfekten Dirigenten Markus Poschner. Anton Bruckners dreisätzige „Neunte“ empfand man wie eine Botschaft aus dem Jenseits, weithin überwältigend und atemberaubend.“ (Kronen Zeitung)

Wer an diesem Abend nicht das Glück hatte Bruckner zu erleben, hat noch einmal im Zuge der OÖ. Stiftskonzerte die Gelegenheit dazu. Am 13. Juli erklingt Bruckners Te Deum (der "heinliche" Finalsatz der 9. Sinfonie) unter der Leitung von Stefan Vladar in der Stiftsbasilika St. Florian.


Mon | 25. Juni 2018

Ein Geschenk zum Schulschluss

Edith Wregg, Magdalena Rath, Johannes Wregg

Die Ferien liegen in der Luft. Für alle Schüler und Kindergartenkinder, die den Sommer entgegensehnen haben die OÖ. Stiftskonzerte ein besonderes Geschenk.

Die OÖ. Stiftskonzerte veranstalten auch in diesem Sommer wieder ein fröhliches Familienkonzert (für alle ab 4 Jahre), zu dem wir Sie herzlich einladen möchten! Der Sonntag kurz vor Schulschluss, der 1. Juli 2018 um 15 Uhr, ist daher für einen Familienausflug nach St. Florian ideal! „TASSILA“, die Gartenfee besucht passenderweise den barocken Gartensaal im Stift St. Florian und erzählt ihre spannende Geschichte…

Familienkonzert. Tassila wach auf!
Sonntag, 1. Juli, 15 Uhr
Stift St. Florian, Barocker Gartensaal
Mit Edith Wregg, Magdalena Rath & Johannes Wregg auf allerlei ungewöhnlichen Instrumenten!



Mon | 25. Juni 2018

Ein Österreich Debüt voll Leidenschaft und Virtuosität

David Oistrakh Quartett by Karl Heinz Ragl

Nachdem unglücklicherweise der zweite Geiger Rodion Petrov nach einer Armverletzung kurzfristig ausfiel, wurde er durch Fedor Rudin ersetzt. Trotz dieser widrigen Umstände schaffte es das „von atemberaubender Virtuosität und bis zur Weißglut steigerungsfähiger Leidenschaftlichkeit im Ausdruck geprägte David Oistrakh Quartett“ bei ihrem ersten Auftritt in Österreich das Publikum zu verzaubern und in ihren Bann zu ziehen.
Das Konzert begann mit Schuberts Quartettsatz D 703, der durch die leidenschaftlich wühlende Angriffslust der Musiker die Zuhörerschaft fesselte, und wurde gleichsam fulminant durch Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 8 c-moll fortgesetzt. Christa Grubauer vom Neuen Volksblatt zeigte sich begeistert: „Man erlebte eine großartige Interpretation, die niemanden ohne Berührung entlässt.“ Doch unbestreitbar waren die die Capricen von Niccoló Paganini das Highlight des Abends. Der als „Teufelsgeiger“ in die Geschichte eingegangene Paganini wäre bei der Darbietung des Quartetts sicherlich ebenso mitgerissen worden, wie das Publikum. „Knallende Pizzicato, Flageoletto am Fließband in makelloser Verwirklichung. Die Konzertbesucher im Barocksaal des Stiftes konnten nur mit offenem Mund staunen und bewundern.“ Die hohen Erwartungen an das Quartett wurden also nicht nur erfüllt, sondern bei Weitem übertroffen.
Zu den Rezensionen


Son | 24. Juni 2018

Markus Poschner dirigiert Bruckner und Ligeti

Markus Poschner by Christian Herzenberger

Ein naher Höhepunkt der OÖ. Stiftskonzerte ist das ausverkaufte Orchesterkonzert in der Stiftsbasilika St. Florian mit dem Bruckner Orchester Linz unter seinem Chefdirigenten Markus Poschner am Samstag, den 30. Juni 2018 um 18 Uhr.

Zu Anton Bruckners Sinfonie Nr. 9 d-Moll wird Markus Poschner das elfminütige Orchesterstück „Lontano“ von György Ligeti ans Ende des Konzerts setzen, das als wohlüberlegte und stimmige Ergänzung zu Bruckners nicht fertiggestellter letzter Sinfonie seine Wirkung nicht verfehlen wird.

Der Finalsatz von Anton Bruckner liegt heute in der Österreichischen Nationalbibliothek mit der Exposition in Partiturform und der weitere Verlauf bis zur Coda in losen Skizzen vor. Bis heute ist unsicher, wie viele Blätter an Partiturbögen tatsächlich nach Bruckners Tod in seiner Wohnung lagen; es ist ein offenes Geheimnis, dass es sicherlich mehr waren, da Handschriften entwendet wurden. Anton Bruckners Wunsch, als Finalsatz notfalls sein „Te Deum“ zu spielen, lösen die OÖ. Stiftskonzerte dahingehend ein, dass das „Te Deum“ am 13. Juli am selben Ort von der Slowakischen Philharmonie und dem Slowakischen Philharmonischen Chor unter Stefan Vladar aufgeführt wird (und mit Giuseppe Verdis „Quattro pezzi sacri“ kongenial ergänzt wird, die mit dem „Te Deum“ als viertes Stück enden).

Mit György Ligetis 1967 komponiertem „Lontano“ für großes Orchester gelingt bei den OÖ. Stiftskonzerten am 30. Juni eine spannende Begegnung und eine Brücke für die Zuhörerinnen und Zuhörer. „Lontano“ (ital., „weit entfernt“) hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Werk des Standardrepertoires entwickelt, fand Eingang in so manche Hollywood-Filmmusik und beschreibt schon in seinem Titel Ligetis innovative Kompositionstechnik: „[…] Geschrieben ist die Polyphonie, zu hören die Harmonik.“ (Schott Music)


Son | 24. Juni 2018

Das Spiel mit Licht und Schatten

Janoska Ensemble by Wolfgang Katzböck

Nach dem fulminanten Oistrakh Quartett am Freitag im Stift St. Florian begeisterte das Janoska Ensemble das Publikum in Kremsmünster auf ihre einzigartige Weise. So attestierte etwa Christian Schacherreiter dem Ensemble einen unverwechselbaren künstlerischen Stil, der in seiner unbeschreiblichen Virtuosität und der meisterlichen Integration verschiedenster Musikstile seines Gleichen sucht. „Die Musiker besitzen die seltene Kraft, Stammhörerinnen und -hörer völlig gegensätzlicher Genres auf Anhieb zu begeistern.“ (Neues Volksblatt)
Die drei Janoska Brüder und deren Schwanger Julius Darvas versetzen bereits zu Beginn des Konzerts durch die Vermischung von Johann Strauß‘ Fledermausouvertüre mit Boris Fomins „Those were the days“ die Zuhörerschaft in Staunen. Diese Gefühlslage wurde über die Dauer des Konzerts schlichtweg ins Unendliche potenziert: Beginnend mit den Jazzimprovisationen zu Johann Sebastian Bachs Air über die „Thais Medidation“ von Jules Massenets bis hin zum entfesselnden „Rumba for Amadeus“ – das rieß das Publikum von den Stühlen. Während des Konzerts musizierten die Künstler ganz im Zeichen der Themenreihe Licht & Dunkel der OÖ. Stiftskonzerte: „Lebendig und treffsicher wandeln sie zwischen den Welten von Licht und Schatten virtuos spielend ums Klavier, frei ohne Noten - die Kunst der Truppe besteht darin dass man unmerklich abbiegt in künstlerisch vollendete freie Variationen, den Duktus der Komposition aber nicht ganz verlassend und auch mit Erinnerungen wieder zurückkehrend zum Original.“(NVB)
Die Kronen Zeitung subsummierte: „Ein aufregendes Hörerlebnis!“

Zu den Rezensionen


Die | 19. Juni 2018

„Stars musizieren mit der Enkelgeneration“

Sophie Rennert; Great Talents, Elisabeth Leonskaja, Gerhard Schulz by Kristina Feldhammer

Das vierte Konzert bei den OÖ. Stiftskonzerten wartete mit einer außerordentlichen Besetzung auf: fünf umjubelte Great Talents trafen auf „die als eine der genialsten Pianistinnen eingestufte Elisabeth Leonskaja“ (Kronen Zeitung) und den allseits bekannten Gerhard Schulz. Wer hier vermutete, dass die arrivierten Größen in den Vordergrund treten, irrte! Der Abend war ein Musizieren auf Augen- und Ohrenhöhe, der sich subtil ausbalanciert präsentierte. Denn, wie Michael Wruss in den OÖ. Nachrichten richtig anmerkte: „Die Musiker, die am Samstag im Great-Talent-Konzert im Stift Kremsmünster auftraten, bloß als Talente zu bezeichnen, ist fast Understatement.“
Der umjubelte Abend begann mit Ravels Sonate für Violine und Violoncello, die Ziyu He und Narek Hakhnazaryan "unglaublich emotional und mitreißend musizierten, und fand mit Sophie Rennert als Solistin seinen Höhepunkt." (ÖÖN) "Bei den vier Liedern von Franz Schubert erlebte man die Sängerin in der seltenen Kombination mit Elisabeth Leonskaja als berührende Begleiterin am Klavier." (NVB)

Lesen Sie hier die Kritiken zum Konzert


Son | 17. Juni 2018

Stimmliche Brillanz gewürzt mit britischem Humor

The King's Singers, Foto: Stephanie Atteneder

Nach den ausverkauften Eröffnungskonzerten im Stift St. Florian begeisterten ebenso die King’s Singers, im auf den letzten Platz gefüllten Kaisersaal im Stift Kremsmünster, die Besucher. Das international renommierte britische Männervokalensemble präsentierte im Zuge ihrer Jubiläumstournee "50 Jahre GOLD" ein abwechslungsreiches Programm, das nicht nur ein musikalischer Hörgenuss war. Die sechs Musiker verliehen ihren dargebotenen Liedern durch ihr bemerkenswertes Schauspieltalent und ihren einzigartigen britischen Humor eine besondere Atmosphäre. „Das königliche Ensemble brillierte mit fein abgestimmter Homogenität, intensiver musikalischer Gestaltungsgabe der Extraklasse und humoriger Schauspielerei.“(Kronen Zeitung OÖ)

Ähnlich sahen es auch die Besucher: „Die Qualität der Stimmen und auch die großartige Art des close-harmony Singens ist immer wieder begeisternd.“, resümierte eine Besucherin im ORF-Interview. Im Nachbericht des Konzerts durch den ORF können Sie neben kurzen Hörausschnitten auch Jonathan Howard, einem Mitglied der King’s Singers, lauschen, wie er über das Ensemble spricht.
Zum ORF-TV Beitrag
Das Konzert zum Nachhören: The Kings' Singers, am 29. Juni 2018 um 19.30 Uhr auf Radio Ö1

Sam | 16. Juni 2018

Fedor Rudin ersetzt den erkrankten Rodion Petrov

Fedor Rudin by Nikolaj Lund Photography

Rodion Petrov, der Zweite Geiger des David Oistrakh Quartett, ist durch eine Armverletzung verhindert, am Freitag, den 22. Juni, das Konzert bei den OÖ. Stiftskonzerten in St. Florian zu spielen. Für die Österreich-Premiere wird anstelle von Herrn Petrov nun Fedor Rudin mit den Quartett-Kollegen anreisen. Der Geiger wurde 1992 in Moskau geboren und ist der Enkel des berühmten russischen Avantgarde-Komponisten Edison Denissow. Fedor Rudin hat bei Larissa Kolos, Miroslav Rusin, Svetlin Roussev, Zakhar Bron und Pierre Amoyal studiert, bevor er 2016 in die Dirigierklasse von Simeon Pironkoff an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen wurde. Der französisch-russische Geiger, der kürzlich beim renommierten internationalen Premio Paganini Violinwettbewerb in Genua den zweiten Preis und den Publikumspreis gewonnen hat, gilt als einer der einzigartigsten und vielseitigsten Künstler der heutigen Generation.

Mon | 11. Juni 2018

Fulminante Eröffnungskonzerte

Marina Piccinini, Rico Gulda, Anneleen Lenaerts nach der Eröffnung am 9.6.2018 / Foto Alfred Atteneder

Die OÖ. Stiftskonzerte wurden vergangenes Wochenende am 9. und 10. Juni 2018 feierlich von Landtagspräsident KommR Viktor Sigl eröffnet. Der Präsident der OÖ. Stiftskonzerte, VKB-Generaldirektor Mag. Christoph Wurm begrüßte die vielen Ehrengäste und die mehr als 530 Besucherinnen und Besucher im ausverkauften Marmorsaal des Stiftes St. Florian.

Eine perfekte Überleitung zu den diesjährigen Themenpfaden von Oberösterreichs größtem Klassikfestival „Kanada“ und „Licht und Schatten“ gelang dem neuen Ersten Gastdirigenten des Bruckner Orchesters Linz, Bruno Weil, sowohl mit dem Programm der Eröffnung als auch mit den Solistinnen der Konzerte: Bruno Weil selbst wirkt seit langem in Kanada und ist ebenso Erster Gastdirigent des Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto, die fabelhafte kanadische Flötistin Marina Piccinini absolvierte wiederum ihre Studien an der Toronto University. Mit Anneleen Lenaerts, Harfensolistin bei den Wiener Philharmonikern, verzauberte sie buchstäblich das Publikum mit Mozarts selten zu hörendem Doppelkonzert für Flöte und Harfe. Die laue Sommernacht wurde mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Sommernachtstraum“ beendet, der Hochzeitsmarsch war ein perfekter Höhe- und Schlusspunkt des Abends.

Die Künstlerinnen und Künstler freuen sich über Sechs Sterne in den OÖ. Nachrichten, die von „Bruno Weils tänzelnden Mozart“ berichteten.

Nach der feierlichen Eröffnung am Samstagabend war es wie immer liebgewordene Tradition, dass der gelungene Abend bei einem geselligen Zusammensein seinen Ausklang fand, bei dem man heuer zusätzlich noch auf zwei besondere Geburtstage anstoßen durfte: Präsident Christoph Wurm und Rico Gulda, der künstlerische Leiter der OÖ. Stiftskonzerte, feierten in der illustren Runde ihre 50. Geburtstage.

Wie überhaupt das diesjährige Programm der OÖ. Stiftskonzerte von Rico Gulda in ihrer 45. Saison als „spannend und höchst gelungen“ gelobt wurde.

„Was will man mehr?“ fragen die OÖ. Nachrichten rhetorisch in der heutigen Ausgabe. Das lassen wir gerne so stehen.

Lesen Sie hier die Kritiken zum Festival.

Sehen Sie hier alle Bilder zur Eröffnung.

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Son | 10. Juni 2018

And the winner is...

Sophie Rennert by Pia Clodi

Nicht nur etablierte Künstler in der Klassikszene finden bei den OÖ. Stiftskonzerten eine Bühne, sondern auch junge talentierte Musiker, die mittendrin in einer atemberaubenden Solistenkarriere und erfolgreichen Zukunft stehen. Am 16. Juni 2018 (um 19.00 Uhr im Kaisersaal des Stifts Kremsmünster) zeigen fünf Shootingstars ihr Können und werden dabei von Grand Dame Elisabeth Leonskaja am Klavier und Gerhard Schulz an der Viola begleitet. Besonders freut uns, dass Emmanuel Tjeknavorian, in dieser Saison für den prestigeträchtigen Rising Star Zyklus ausgewählt, wieder zu den OÖ. Stiftskonzerten reist – neben seiner zahlreichen internationalen Auftritte. Auch Ziyu He, mit seiner Doppelbegabung Violine/Viola, Narek Hakhnazaryan (Violoncello), Dominik Wagner (Kontrabass) und Sophie Rennert (Mezzosopran) haben durch zahlreiche Preise und ihre Klasse auf sich aufmerksam gemacht. Freuen Sie sich auf ein Konzert "Great Talents" voll jugendlicher Frische, das in Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus und dem Musikverein für Steiermark stattfindet.

Sam | 09. Juni 2018

Die Magie der OÖ. Stiftskonzerte?

Eröffnung am 9.6.2018 im Marmorsaal Stift St. Florian by Alfred Attenender

Lassen auch Sie sich verführen von dem atemberaubenden Ambiente und der herzlichen Atmosphäre der OÖ. Stiftskonzerte! kleine Nachschau macht Ihnen so richtig Gusto auf die bevorstehende 45. Saison des Sommerklassikfestivals.
Wir freuen uns auf Sie!

Fre | 08. Juni 2018

Die OÖ. Stiftskonzerte sind eröffnet.

Anneleen Lenaerts by Marco Borggreve

Die OÖ. Stiftskonzerte werden mit zwei Konzerten am Samstag, 9. Juni und Sonntag, 10. Juni feierlich im Marmorsaal des Stiftes St. Florian eröffnet. Neben zahlreicher Prominenz freuen wir uns uns auf zwei ausverkaufte Konzerte mit Marina Piccinini, Anneleen Lenaerts und Bruno Weil am Pult des Bruckner Orchesters Linz.

DIE ERÖFFNUNG der 45. OÖ. STIFTSKONZERTE

Schon seit 1977 spielt das Bruckner Orchester Linz jährlich bei den OÖ. Stiftskonzerten und so erinnert die Eröffnung anno 2018 mit dem neuen Ersten Gastdirigenten des Orchesters, Bruno Weil, an eben jenes erste Orchesterkonzert bei den OÖ. Stiftskonzerten, in dem das Bruckner Orchester Linz unter dem ehemaligen Principal Guest Conductor (und unvergessenen Cellosolisten bei den OÖ. Stiftskonzerten) Heinrich Schiff am 9. Juli 1977 Mozarts Sinfonie B-Dur Nr. 33 KV 319 spielte. Diese Sinfonie wird am 9. Juni 2018 zu Beginn der 45. Saison der OÖ. Stiftskonzerte erklingen – übrigens als 731. OÖ. Stiftskonzert seit 1974.

Mon | 14. Mai 2018

Anna Prohaska in neun Frauenrollen

Anna Prohaska by Daria Kornysheva

Die Schlusskonzerte am 28. und 29. Juli im Marmorsaal des Stiftes St. Florian bieten die einzige Chance Il Giardino Armonico, eines der weltweit führenden Originalklangensembles, einmal mit Anna Prohaska – „wild und feurig“ – einmal mit Giovanni Antonini als Flötenvirtuose heuer in Oberösterreich zu erleben.
Die junge Sopranistin Anna Prohaska verwandelt sich im Programm „Serpent & Fire in nicht weniger als neun mythische Gestalten und Frauenrollen aus populären Barockopern. Schon am Samstagabend präsentiert dazu Il Giardino Armonico, „Harnoncourts wildeste Kinder“ wie die Musiker genannt wurden, herzhafte Konzerte und Festmusiken des Barock von Henry Purcell, Matthew Locke, Georg Friedrich Händel u.v.m.
In der Sonntagsmatinee am 29. Juli lässt Giovanni Antonini in "La suave Melodia" seine Finger über die Blockflöte tanzen für die virtuosen Flötenkonzerte von Telemann und Vivaldi.

Don | 10. Mai 2018

"Janoska Style": Virtuosität und Improvisation

Janoska Ensemble by Julia Wesely

Wir dürfen Ihnen diesen Sommer ein außergewöhnliches Konzert voller Abwechslung präsentieren: Das Janoska Ensemble gibt seine Interpretation bekannter klassischer Stücke zum Besten und verleiht diesen durch ihre Spielweise und der Verschmelzung mit anderen Musikstilen einen neuen Charme und neue unbekannte Hörperspektiven.

Janoskas Welten zwischen Licht und Schatten
Samstag, 23. Juni 2018, 19 Uhr
Stift Kremsmünster

Sie selbst beschreiben Ihren Musikstil so: „Wir versuchen, die Musik wirklich auszuschöpfen, das heißt, wir komponieren und arrangieren unsere Stücke selbst und versuchen, in verschiedenen Genres alles unterzubringen. Dabei ist die klassische Musik natürlich die Basis, dazu kommen jedoch auch Elemente aus der lateinamerikanischen Musik, dem Jazz, dem Bossa nova, der Balkanmusik und auch aus der traditionellen ungarischen Musik. Das versuchen wir, auf einem Topniveau zu spielen, sowohl in Bezug auf die klassische Musik, aber auch wenn wir beispielsweise einen Jazz-Teil einbauen.

Freuen Sie sich auf ein aufregendes Konzert in entspannter Atmosphäre und auf eine unverwechselbare Neuinterpretation alter Klassiker. Hier eine kurze Hörprobe des fantastischen Ensembles: Rumba for Amadeus


Die | 08. Mai 2018

In einem Monat starten die OÖ. Stiftskonzerte

Slowakische Philharmonie

Drei Konzerte der OÖ. Stiftskonzerte sind bereits ausverkauft, bei fünf weiteren bitten wir Sie schnell zu sein, um sich noch Restkarten zu besorgen! Wir freuen uns sehr, dass die 16 Konzerte in der 45. Saison des Festivals derart gestürmt werden und dürfen Sie noch auf ganz besondere Highlights aufmerksam machen!

ANTON BRUCKNERS BAHNBRECHENDES TE DEUM
Bruckner sah sein 1881 bis 1884 entstandenes Te Deum für derart vollkommen an, dass er beschloss, es gen Himmel mitzunehmen: „Wenn mich der liebe Gott einst zu sich ruft, … dann halte ich ihm die Notenrolle mit meinem Te Deum hin und er wird mir ein gnädiger Richter sein.“ Diese überirdisch schöne Komposition paart Stefan Vladar (mit dem Chor und Orchester der Slowakischen Philharmonie) für das Kirchenkonzert am 13. Juli in der Stiftsbasilika St. Florian, Bruckners ewiger Ruhestätte, mit dem Alterswerk von Giuseppe Verdi, den „Vier geistlichen Stücken“. Diese sind zum Teil für Chor A cappella gesetzt (wie das Ave Maria) und bestechen durch puristischen, glockenhellen Klang. Verdis Te Deum geht sodann in Bruckners Te Deum über… Versäumen Sie diesen Zauber nicht!

WARUM BIST DU SO MÜDE?
Die Gartenfee Tassila wird von Tag zu Tag müder und findet keine Kraft mehr, ihre Pflanzen zu betreuen. Was ist nur passiert? Zusammen mit drei Musikern beschließen die Blumen in ihrem Garten die Müdigkeit ihrer Gartenfee wegzuzaubern. Und tatsächlich: Sie wird immer wieder munter, wäre da nicht plötzlich … Kann ein Zauberspruch die Pflanzen und ihre Fee retten?

Das erfahren alle Familien und Kinder ab 4 Jahre, wenn sie das Familienkonzert am 1. Juli (um 15 Uhr) im Barocken Gartensaal des Stiftes St. Florian besuchen! Und soviel sei verraten… es werden alle mithelfen müssen, damit sich im Garten endlich wieder etwas tut!

Genießen Sie mit Ihren Lieben einen tollen Musiktag in St. Florian und bestaunen Sie die Instrumente und Blumen von Edith Wregg, Hannes Wregg und Magdalena Rath.


Son | 15. April 2018

Die OÖ. Stiftskonzerte stellen sich vor

Wollen Sie mehr über die OÖ. Stiftskonzerte erfahren, wie musikalisch "vorbelastet" etwa unser Präsident, VKB-Direktor Mag. Christoph Wurm ist, oder hinter die Kulissen der Stifte in St. Florian, Lambach und Kremsmünster blicken, so empfehlen wir Ihnen die Videos #5 Fragen zum 45. Jubiläum der OÖ. Stiftfskonzerte! Auch den künstlerischen Leiter Rico Gulda bekamen wir schon vor die Kamera! Besuchen Sie unsre Facebook Seite (fb.stiftskonzerte) oder unseren youtube Kanal!

Außerdem gibt es regelmäßig Gewinnspiele für Karten in diesem Sommer und vieles mehr.

Viel Vergnügen!

Die | 03. April 2018

Der allgemeine Kartenverkauf startet

Janoska Ensemble by Julia Wehsely

Sie können ab 3. April nicht nur für die Konzerte Ihre (ermäßigten) Tickets kaufen, sondern auch bequem vom PC aus die Buskarten für den Shuttle zu den Konzerten besorgen, einen Jugendpass bestellen oder sich über die Einführungs- und Künstlergespräche informieren, die eine Dreiviertelstunde vor ausgewählten Konzerten bei freiem Eintritt angeboten werden.
Stellen Sie sich Ihr Lieblinsgwochenende im Sommer nach Lust & Laune zusammen, die Seiten der Stiftsorte helfen Ihnen auch bei der Auswahl an geeigneten Übernachtunsmöglichkeiten und für den kulinarischen Genuss!
Wir freuen uns auf Sie!

Son | 01. April 2018

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!

Don | 29. März 2018

Die OÖ. Stiftskonzerte sind Teil des OÖ. Kultursommers

LH Thomas Stelzer, Land OÖ/Sandra Schauer

„Die hochqualitativen Angebote in ihrer Gesamtheit in den Mittelpunkt zu rücken, regional und über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus Interesse und Neugierde auf Kultur in Oberösterreich zu wecken, ist Ziel des OÖ. Kultursommers", erklärt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

Die OÖ. Stiftskonzerte sind somit Teil des OÖ. Kultursommers, den es heuer erstmals unter dieser Marke gibt.
Schmökern Sie in Ruhe durch das vielfältige Angebot in Oberösterreich von Juni bis September, wir freuen uns, Sie bei den OÖ. Stiftskonzerten begrüßen zu dürfen!
OÖ. Kultursommer

Fre | 23. März 2018

Alle Jahre wieder: Das erste Konzert ist bereits ausverkauft!

Erwin Steinhauer

Wie in den vergangenen Jahren so ist auch heuer das Open-Air-Konzert in der Stiftsgärnerei Sandner in St. Florian das erste, bei dem die OÖ. Stiftskonzerte ein "AUSVERKAUFT"-Schild anbringen dürfen! Vielen Dank für Ihr reges Interesse! Ab nun führen wir eine Warteliste - vielleicht rufen wir auch Sie bald an und können Ihnen doch noch Karten für das einmalige Konzert ermöglichen.
Derweil laden wir Sie ein, als Alternative in "Janoskas Welten" einzutauchen! Ein heiter, vergnüglicher Abend mit dem Janoska Ensemble.

Don | 08. März 2018

Landeshauptmann Mag. Stelzer zur 45. Saison der OÖ. Stiftskonzerte

LH Mag. Thomas Stelzer und Rico Gulda (Alfred Atteneder)

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer betonte bei der Pressekonferenz der OÖ. Stiftskonzerte am 8. März zur Programmpräsentation vor allem die Wichtigkeit der OÖ. Stiftskonzerte für den OÖ. Kultursommer:

"Die OÖ. Stiftskonzerte sind einzigartig, sowohl was die Qualität des Programms, als auch was das Ambiente der Veranstaltungsorte betrifft. Denn die Ausstrahlung der oberösterreichischen Stifte und Klöster als spirituelle Orte, geprägt von Kultur und Bildung, macht die OÖ. Stiftskonzerte unverwechselbar. Was sie darüber hinaus auszeichnet: sie haben in den 45 Jahren ihres Bestehens nichts an Flair eingebüßt. Noch immer sind sie ein familiär geprägtes Festival, das Künstlerinnen, Künstler und Gäste gleichermaßen in seinen Bann zieht.

Eine Entwicklung, die niemand vorhersagen konnte, als 1973/74 die OÖ. Stiftskonzerte gegründet wurden. Ihr konstanter und dauerhafter Erfolg liegt auch in einer beständigen Weiterentwicklung begründet, die von einem großen Engagement der Verantwortlichen getragen wird. Sie sorgen nicht nur dafür, dass neben internationalen Größen des Konzertbetriebes, immer auch jungen Ausnahmetalenten ein Podium geboten wird, sondern auch für eine behutsame Erweiterung des Programms, um sich neuen Publikumsgruppen zu öffnen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

In diesem Sinne sind die OÖ. Stiftskonzerte in den 45 Jahren ihres Bestehens zu einem wichtigen Teil des Kulturlebens des Landes Oberösterreich gewachsen.“


Don | 08. März 2018

Herzlich Willkommen! Die Saison 2018 ist online

Rico Gulda by Alfred Atteneder


Heute, am 8. März wird die 45. Festivalsaison vom künstlerischen Leiter Rico Gulda unter Anwesenheit des Landeshauptmanns Mag. Thomas Stelzer vorgestellt. Wir laden Sie ein, die kommenden 16 Konzerte der OÖ. Stiftskonzerte in Ruhe auf der Website anzuschauen und in die kleine Nachschau und „Licht & Dunkel“ einzutauchen!

KLASSIKGENUSS PUR
Die 45 Jahre sieht man den OÖ. Stiftskonzerten wirklich nicht an! Rundum erneuert glänzt das größte heimische Klassikfestival in diesem Sommer mit den Stars aus Österreich und der Welt um die Wette. Zugegeben, das ist ein Leichtes, wenn man in den wohl schönsten „Konzertsälen“ des Landes zu Gast sein darf und dieses atemberaubende Ambiente in den Stiften von St. Florian, Kremsmünster und Lambach auch noch allen Künstlerinnen und Künstlern bieten kann.

„Die OÖ. Stiftskonzerte sind ein wunderbares Festival, das darf ich nach fünf Jahren als künstlerischer Leiter nachdrücklich bezeugen!“ So eröffnete Rico Gulda die Vorstellung der neuen Konzertsaison. Vom 9. Juni bis 29. Juli 2018 gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Grand Dame Elisabeth Leonskaja, Shootingstar Emmanuel Tjeknavorian, The King’s Singers, dem Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck, den Dirigenten Bruno Weil, Stefan Vladar und Markus Poschner, Michael Schade und Il Giardino Armonico, sondern auch Österreichdebüts von dem herausragenden Pianisten Charles Richard-Hamelin und dem David Oistrakh Quartett! Die OÖ. Stiftskonzerte begrüßen weiters die fantastischen Sängerinnen Anna Prohaska, Sophie Rennert, Sabine von Walther und Stefanie Iranyi, wie überhaupt die weibliche Handschrift sehr ausgeprägt ist in der Jubiläumssaison: Eröffnet werden die OÖ. Stiftskonzerte von Flötistin Marina Piccinini und Harfenistin Anneleen Lenaerts!
ZU DEN KONZERTEN

Fre | 02. März 2018

Die OÖ. Stiftskonzerte begehen ihre 45. Saison

Marie-Christiane Nishimwe by Alfred Atteneder

Wer hierzulande nach Maßstäben für ein Festival sucht, das in gleicher Weise höchste künstlerische Ansprüche erfüllt, eine Fülle verschiedenster musikalischer Attraktionen bietet und in der sozio-kulturellen Einwurzelung Landesverbundenheit im besten Sinne widerspiegelt, geht nur einen kurzen Weg:
er findet alsbald die OÖ. Stiftskonzerte als Musterbeispiel eines Musikfestes,
das auf privater Initiative aufbaut und öffentlichem Interesse dient.
Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann a.D. (zum 25-Jahr-Jubiläum 1998)

Begonnen hat alles 1974 in bescheidenem Rahmen, als die ersten sieben Konzerte in den Stiften St. Florian, Kremsmünster und Wilhering durch die Initiative des Pianisten Hans Petermandl, realisiert wurden - und die Idee der Oberösterreichischen Stiftskonzerte war geboren. Mit den Kammerkonzerten war die stilistische und programmatische Ausrichtung der Konzerte für die Folgejahre vorgezeichnet, in denen etwa das legendäre Alban Berg Quartett in Oberösterreich gastierte und bald schon Uraufführungen von "jungen Preisträgern" des Landes regelmäßig vorgestellt wurden. Bereits die ersten zehn Jahre brachten unvergessene Höhepunkte: Claudio Abbado dirigierte ein Orchester aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und Symphoniker, Eugen Jochum und die Bamberger Symphoniker beeindruckten in der Stiftsbasilika St. Florian, weitere Stars waren Gidon Kremer, Rudolf Buchbinder und Alfred Brendel. Die Bilanz am Ende des ersten Jahrzehnts verzeichnete in Summe bereits 135 Konzerte.

Schon seit 1977 spielt das Bruckner Orchester Linz jährlich bei den OÖ. Stiftskonzerten, und so erinnert die Eröffnung anno 2018 mit dem neuen Ersten Gastdirigenten des Orchesters, Bruno Weil, an eben jenes erste Orchesterkonzert bei den OÖ. Stiftskonzerten, in dem das Bruckner Orchester Linz unter dem ehem. Principal Guest Conductor Heinrich Schiff am 9. Juli 1977 Mozarts Sinfonie B-Dur Nr. 33 KV 319 spielte. Diese Sinfonie wird am 9. Juni 2018 zu Beginn der 45. Saison der OÖ. Stiftskonzerte erklingen - übrigens als 731. OÖ. Stiftskonzert seit 1974.

Das Jahrzehnt von 1984 bis 1993 brachte dem Festival denkwürdige Ereignisse in unglaublicher Dichte: Nikolaus Harnoncourt, Christoph Eschenbach und Franz Welser-Möst sind nur einige der prominenten Namen, die bei den OÖ. Stiftskonzerten auftraten - nun bereits auch um das Stift Lambach als Konzertort erweitert.

Im dritten Jahrzehnt 1994 bis 2003 feierte man bereits 25 Jahre OÖ. Stiftskonzerte und konnte auf unvergessliche Konzerte mit Horst Stein, dem Arnold Schönberg Chor und Oleg Maisenberg verwiesen.

Der Pianist Stefan Vladar übernahm 1999 die künstlerische Leitung von Heinz Medjimorec (1986-1998) und damit begannen mehr programmatische Schwerpunkte. Das Stell-dich-ein der Topstars der internationalen und nationalen Klassikszene freilich blieb bestehen.

Das 30-Jahr-Jubiläum 2004 wurde groß gefeiert, von dem ein Festgottesdienst in St. Florian in Erinnerung bleibt. 40 Jahre OÖ. Stiftskonzerte markierte auch einen organisatorischen Wechsel und Neubeginn. Langjährige Freunde und Weggefährten des Festivals gaben ein rauschendes open-air-Konzert im Innenhof des Stiftes Kremsmünster, Stefan Vladar übergab die künstlerische Leitung nach 15 Jahren an Rico Gulda.

Dieser nun wird 2018 im 45. Jahr der OÖ. Stiftskonzerte seine fünfte Saison feiern, in der sich ein spannendes Konzert an das nächste reiht: u.a. mit The King's Singers (die ihren 50. Geburtstag feiern), Elisabeth Leonskaja, Stefan Vladar, Markus Poschner, Erwin Steinhauer, Michael Schade und Il Giardino Armonico!

Don | 01. März 2018

Alfred Atteneder zum Konsulenten ernannt

Foto: Denise Stinglmayr

Konsulent Alfred Atteneder, Direktor i.R. der VKB-Bank Region Mühlviertel, wurde am 28. Februar 2018 im Zuge eines feierlichen Aktes im Linzer Redoutensaal von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zum Konsulenten für Allgemeine Kulturpflege ernannt.
In der Laudatio hieß es: "Das Interesse für Geschichte und Kultur zieht sich durch das ganze Leben von Direktor i. R. Alfred Atteneder. Schon sehr früh entstand die besondere Verbindung zum Blaudruck, da seine Tante viele Jahre das Färbermuseum in Gutau führte. Im Jahre 2010 übernahm Direktor i. R. Alfred Atteneder die Obmannschaft des Vereins Färbermuseum Gutau und setzte sich – neben seinem Beruf – sowohl für die Weiterentwicklung des Färbermuseums selbst als auch für die Verbreitung des Blaudrucks weit über die Landesgrenzen Oberösterreichs ein. Dazu gehören Exkursionen zu Blaufärbern in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn ebenso wie Besuche von internationalen Blaudruckausstellungen im In- und Ausland und die jährliche Organisation eines länderübergreifenden Treffens der Blaufärber Europas am Abend vor dem Färbermarkt. Der Färbermarkt ist bereits legendär und touristisch weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner kulturellen Tätigkeiten sind die OÖ. Stiftskonzerte. Seit 1985 arbeitet er im Verein mit, seit 2006 ist er im Vorstand aktiv und seit 2013 Obfrau-Stellvertreter – und seit 2015 ist der Geehrte Vorstandsmitglied im OÖ. Forum Volkskultur."



Sam | 10. Februar 2018

Liken Sie uns!

Rechtzeitig zum Start der neuen Saison präsentieren sich die OÖ. Stiftskonzerte nun auch verstärkt in den sozialen Medien. Es würde uns freuen, wenn Sie in unseren neuen „virtuellen Wohnzimmern“ vorbeischauen und sogar Platz nehmen – uns liken und folgen! So bleiben Sie stets am Laufenden über die OÖS 2018!

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#stiftskonzerte Posten Sie Ihre Erlebnisse vom Festival!

Mon | 22. Januar 2018

Markus Poschner gewinnt den International Classic Music Award

Markus Poschner (by V. Weihbold)

Die OÖ. Stiftskonzerte gratulieren Markus Poschner zu dieser internationalen Auszeichnung!

Der Preis der International Classical Music Awards (ICMA) für die Kategorie "DVD Performance" wurde der DVD-Box Rileggendo Brahms (veröffentlicht von Sony Classical) verliehen, die vom Orchestra della Svizzera italiana und Markus Poschner realisiert wurde. Die Produktion enthält alle Sinfonien von Johannes Brahms, in einer besonderen Lesart.

In der Begründung der internationalen Kritikerjury ist zu lesen:

„Brahms Orchesterklang, welcher oft durch die düsteren, spätromantischen Launen des Komponisten begleitet wird, wurde in den herrlichen Aufführungen der vier Sinfonien, gespielt vom Orchestra della Svizzera Italiana, unter Markus Poschner, neues Leben eingehaucht. Die Gesangsqualität, die Klangtransparenz sowie die Balance der internen Stimmen werden auf beeindruckende Art und Weise in diesen DVDs, aufgenommen im LAC, wiedergegeben.“

Die Verleihzeremonie der Preise ICMA wird am 6. April in Katowice, in Polen, stattfinden

Mon | 04. Dezember 2017

Markus Poschner wird Bruckners 9. Sinfonie dirigieren.

Markus Poschner

In der 45. Saison der OÖ. Stiftskonzerte im Sommer 2018 wird der neue Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz, Markus Poschner, sogleich mit Bruckners wohl mysteriösester - und letzter - Sinfonie starten: Am 30. Juni steht die 9. Sinfonie d-Moll am Programm - Markus Poschner leitet in der Stiftsbasilika St. Florian das Bruckner Orchester Linz.
Rico Gulda hat sich für die Jubiläumssaison dazu etwas ganz besonderes einfallen lassen: Seien Sie gespannt auf einen weiteren Basilikatermin (am Freitag, den 13.!), der inhaltlich eine schöne Klammer zur Bruckners 9. Sinfonie schlägt - und von dem langjährigen künstlerischen Leiter der OÖ. Stiftskonzerte, Stefan Vladar, dirigiert wird! Immerhin ist es im Juli 2018 auch 20 Jahre her, dass Stefan Vladar als Intendant des Festivals begonnen hat...

7 | Die Bruckner Sinfonie. Markus Poschner
Samstag, 30. Juni 2018 | 18 Uhr | St. Florian, Basilika
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll
Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner, Dirigent


Son | 03. Dezember 2017

Schenken Sie Musikgenuss mit OÖS Gutscheinen!


Nun ist die ideale Zeit schon in Vorfreude auf den Sommer zu Weihnachten Musikgenuss zu verschenken. Wir senden Ihnen gerne Gutscheine der OÖ. Stiftskonzerte zu, die jederzeit einlösbar sind.

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Die Saison 2018

Am 8. März 2018 werden die OÖ. Stiftskonzerte ihr neues Programm für den Sommer 2018 präsentieren. Ab diesem Zeitpunkt haben alle Förderer und Mitglieder ein dreiwöchiges Vorkaufsrecht auf ermäßigte Karten Ihrer Wahl, Anfang April startet der allgemeine Kartenverkauf. Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie unseren Newsletter!

Die OÖ. Stiftskonzerte 2018
von 9. Juni bis 29. Juli
im Stift St. Florian, der Stiftsgärtnerei Sandner, Stift Kremsmünster und Stift Lambach


Son | 12. November 2017

Generalversammlung des Vereins

Dominik Wagner (Foto: Gabriela Mahringer)

Wie jedes Jahr Anfang November bittet der Verein OÖ. Stiftskonzerte alle Förderer und Mitglieder zur jährlichen Generalversammlung, in der Bilanz gezogen wird über das Konzertjahr 2017 sowie ein Ausblick gegeben wird auf die kommende Saison 2018 - mit exklusivem Einblick in die neuen Konzertsaison, die der künstlerische Leiter Rico Gulda präsentieren wird.

Möchten auch Sie bei geselligem Beisammensein und angenehmen Ausklang mit Speis & Trank in Zukunft dabei sein und Teil der großen "OÖ. Stiftskonzerte-Familie" werden, so laden wir Sie herzlich ein, dem Verein beizutreten. Schon mit einem Jahresbeitrag von 35€ sind Sie Mitglied und genießen viele Vorteile übers Jahr.

Zur Anmeldung

Sam | 11. November 2017

Michael Schade erhielt das "Große Goldene"

Michael Schade (Harald Hoffmann)

Michael Schade, der an der Wiener Staatsoper, der MET in New York und an der Mailänder Scala singt, und seit vielen Jahren Intendant der Festspiele Melk ist, erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes NÖ verliehen.

Es bedarf nicht allzu großer Fantasie, warum wir dies auch bei den OÖ. Stiftskonzerten kundtun... Michael Schade wird einer der Stargäste im Festivalsommer 2018 sein, vielleicht sogar mit einem bestens bekannten Überraschungsgast am Klavier!

Sam | 04. November 2017

Die Neue Saison 2018

Familienkonzert 2017 (Foto: Alfred Atteneder)

Freuen Sie sich schon jetzt auf wunderbare Konzerte in den Stiften Oberösterreichs!
Die OÖ. Stiftskonzerte stellen die neue Saison voraussichtlich am 8. März 2018 vor. Ab dann beginnt auch wie gewohnt der Vorverkauf für alle Mitglieder und Förderer des Vereins.
Das Kartenüro ist ab 12. März wochentags von 9 bis 12 Uhr wieder geöffnet.

Möchten Sie Mitglied werden und das dreiwöchige Vorkaufsrecht nutzen sowie eine Freikarte erhalten? kleine Nachschau

Fre | 03. November 2017

Die OÖ. Stiftskonzerte im BR Fernsehen

Herbert Blomstedt (Alfred Atteneder)

Ein Highlight der letzten Saison der OÖ. Stiftskonzerte war sicherlich das Konzert der Bamberger Symphoniker mit Jubilar Herbert Blomstedt, welches mit Standing Ovations vom Publikum in der Stiftsbasilika in St. Florian bejubelt wurde.

Umso schöner, dass ein Teil dieser herausragenden Darbietung am kommenden Sonntag im Bayrischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Den 15-minütigen Beitrag zur letzten Probe vor der Domtournee der Bamberger Symphoniker (viermal Bruckners 5. Symphonie in vier Kathedralen) können Sie am 12.11 um 10:15 im Bayrischen Fernsehen mitverfolgen.


Die | 24. Oktober 2017

Propst Johann Holzinger zum Generalabt der Augustiner Chorherren gewählt

Propst Johann Holzinger

Am 19. Oktober 2017 wählte das Generalkapitel der sechs Augustiner Chorherren Stifte im Stift Klosterneuburg Johann Holzinger, Propst des Stiftes St. Florian und Vizepräsident des Vereins OÖ. Stiftskonzerte, zum neuen Generalabt.

Propst Johann Holzinger vom Stift St. Florian wurde am 12. April 1951 geboren. Er trat am 27. August 1970 in die Gemeinschaft der Chorherren ein und legte am 28. August 1974 die feierliche Profess ab. Seine Priesterweihe empfing der am 11. April 1977 und wurde am 6. März 2005 zum Abt gewählt.

Der Orden der Augustiner Chorherren geht zurück auf den heiligen Augustinus, der als Bischof von Hippo Regius im heutigen Algerien Anfang des 5. Jahrhunderts mit den Priestern seiner Bischofsstadt ein gemeinsames Leben geführt hat, um den seelsorglichen Dienst mit einem klösterlichen Leben zu verbinden.

Zur Österreichischen Konföderation gehören die Stifte Neustift in Brixen (Südtirol), Klosterneuburg, Sankt Florian, Herzogenburg, Vorau und Reichersberg.


Mit | 27. September 2017

Kulturmedaille des Landes Oberösterreich für Wolfgang Katzböck

Wolfgang Katzböck, LH Thomas Stelzer (Foto: Denise Stinglmayr)

Vor 44 Jahren wurden die OÖ. Stiftskonzerte ins Leben gerufen. Alleine 18 Jahre davon hat Wolfgang Katzböck die Geschicke dieser Kulturinstitution wesentlich mitbestimmt und mitgestaltet.

1995 begann er seine ehrenamtliche Mitarbeit als Pressereferent und im Rahmen der organisatorischen Abwicklung der Konzerte. 1997 wurde er in den Vorstand der Freunde der OÖ. Stiftskonzerte gewählt.

Ab 2001 fungierte er als Obmann-Stellvertreter des Stiftskonzerte-Vereines, bevor er von 2003 zum Obmann des Vereines der Freunde der OÖ. Stiftskonzerte gewählt wurde und diese Funktion bis 2013 innehatte. Aber auch danach ist er mit Rat und Tat stets gerne zu Diensten.

Ein unvergessliches Erlebnis seiner Obmannschaft war jedenfalls im Jahre 2005 das erste „länderübergreifende“ Stiftskonzert in der Bibliothek des Stiftes Hohenfurt. Höhepunkte seiner Obmann-Jahre waren schließlich – neben den Jubiläumsveranstaltungen – auch alljährlich die großen Sinfoniekonzerte in der Stiftsbasilika von St. Florian mit bis zu 900 Besuchern.

Sein sympathisches und stets hilfsbereites Wesen haben viele Konzertbesucher sowie seine Kollegen sehr geschätzt. Wolfgang Katzböck hat sicherlich ganz wesentlich zum heutigen Standing der OÖ. Stiftskonzerte beigetragen.

Quelle: Land OÖ

Mon | 31. Juli 2017

Rekordverdächtige 93%

Xavier de Maistre (Foto: Alfred Atteneder)

Die Oberösterreichischen Stiftskonzerte (10. Juni bis 30. Juli 2017) endeten am vergangenen Wochenende mit zwei ausverkauften, bejubelten Konzerten des Venice Baroque Orchestra und des Concentus Musicus Wien am 28. und 30. Juli 2017.

Wir dürfen Ihnen ein paar Eckdaten von den acht Wochen zusammenfassen
17 Konzerte fanden von 10. Juni bis 30. Juli 2017 in den Stiften St. Florian, Lambach, Kremsmünster und der Stiftsgärtnerei St. Florian statt.

Neun Konzerte waren ausverkauft.

7.300 Karten wurden aufgelegt, ca. 6.750 Karten wurden ausgegeben, die Auslastung betrug somit rd. rekordverdächtige 93%.

Drei Konzerte konnten nicht wie geplant stattfinden, die kurzfristig engagierten Künstlerinnen und Künstler wurden jedoch äußerst warmherzig aufgenommen und von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert (Lise de la Salle statt Till Fellner, Tareq Nazmi statt Anna Lucia Richter und Michel Tabachnik statt Dennis Russell Davies)

Einige Highlights:

Emmanuel Tjeknavorian debütierte wie Dirigentin Kristiina Poska vor zwei ausverkauften Marmorsälen in St. Florian zur Eröffnung.

Matthias Goerne und Rico Gulda holten den Liederabend nach und wurden frenetisch bejubelt.

Das Minetti Quartett und Camille Thomas bezauberten das Publikum in St. Florian und widmeten ihr Konzert dem verstorbenen Cellisten Heinrich Schiff.

Der heurige Internat. Beethoven Klavierwettbewerb-Preisträger Rodolfo Leone machte jede/jeden mit einem schier unspielbaren Beethoven-Programm staunen.

Michael Köhlmeier kam (auf leisen Sohlen) und brachte mit BartolomeyBittmann im kongenialen Duo die restlos ausverkaufte Stiftsgärtnerei St. Florian zum Lachen: „Das Lied von den Riesen“ –wärmste Empfehlung als Sommerlektüre 2017!

Tareq Nazmi und Gerold Huber gerieten in Lambach zum Höhepunkt eines staunenswerten Liederabends. Diesen Namen muss man sich merken.

Dennis Russell Davies wurde nach dem Konzert in der Stiftsbasilika, das von Maestro Michel Tabachnik geleitet wurde, zum Ehrendirigenten der OÖ. Stiftskonzerte ernannt.

Acht Goldkehlchen von VOCES8 ließen im Kaisersaal Kremsmünster glasklare A-cappella-Kunst über fünf Jahrhunderte das Publikum zu Standing Ovations aufspringen.

Diese erntete auch der 90-Jährige Grandseigneur Herbert Blomstedt, am Ende der Geburtstagstournee mit den Bamberger Symphonikern in St. Florian. Er habe soeben einige Stunden in Bruckners Bett geschlafen – seine bescheidene Erklärung nach der fulminanten „Sternstunde“ bei den OÖ. Stiftskonzerten.

Alle Konzerte zum Nachlesen und -schauen finden Sie auf unserer Website: Klicken Sie auf der kleine Nachschau auf das gewünschte Konzertdatum. Konzertfotos sehen Sie in der Fotogalerie.

Son | 30. Juli 2017

"Meisterliches Stiftskonzert"

Venice Baroque Orchestra bei den OÖ. Stiftskonzerten

"Meisterliches Stiftskonzert im übervollen Marmorsaal von St. Florian", erlebte Balduin Sulzer am 28. Juli und schrieb weiter in der Kronen Zeitung: "Zu Gast war das Venice Baroque Orchestra unter der schmissigen Leitung des jungen Dirigenten Massimo Raccanelli, außerdem wirkte der in Technik und Klanggestaltung bewundernswerte Harfenist Xavier de Maistre mit."
Christine Grubauer staunte im Neuen Volksblatt: "Die Musiker sind stets mit Lockerheit und Draufgängertum bewaffnet, man staunte schon bei der Ouvertüre zur opera buffa "La scuola de' gelosi" von Antonio Salieri über schwungvoll Angriffe und die stampfende Klänge. Einen Höhepunkt erlebte man mit dem wunderbaren französischen Harfenisten Xavier de Maistre", der die hohe Kunst eines brillanten Harfenspiels zeigte. Der Jubel wollte zurecht kein Ende nehmen und wurde mit einer Harfen-Solo-Zugabe gedankt.

Sam | 08. Juli 2017

Dennis Russell Davies zum Ehrendirigenten ernannt

Dennis Russell Davies wird zum Ehrendirigenten ernannt. (Foto Alfred Atteneder)


Dennis Russell Davies
war zwar verhindert, das Konzert am 8. Juli in der Stiftsbasilika St. Florian zu dirigieren, nichtsdestotrotz kam er mit seiner Frau Maki Namekawa, seiner Familie und vielen Freunden zum Konzert, das sein geschätzter Kollege Michel Tabachnik leitete. Es gab am Ende Jubel für den Bruckner-Dirigenten und das Bruckner Orchester Linz.
Rico Gulda, künstlerischer Leiter der OÖ. Stiftskonzerte, bat sodann Dennis Russell Davies und seine Frau nach vorne und überreichte dem scheidenden Chefdirigenten des Bruckner Orchesters Linz und Generalmusikdirektor die Urkunde der Ehrendirigentschaft der OÖ. Stiftskonzerte als Zeichen der langjährigen Verbundenheit. Dankbar sind die OÖ. Stiftskonzerte für 20 wundervolle Konzerte mit dem Maestro - sei es als Pianist, sei es als Dirigent -, in denen er das Klassikfestival seit dem ersten Konzert 2003 (Bruckners 8. Sinfonie auf CD verewigt) entscheidend mitgeprägt hatte.
Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Pühringer überreichte dem Maestro einen goldenen Dirigentenstab und freute sich für Herrn Davies über die Ehrung. Dennis Russell Davies ist nun der erste und einzige Ehrendirigent der OÖ. Stiftskonzerte. Präsident GD Christoph Wurm bedankte sich ebenso bei Dennis Russell Davies und überließ dem Geehrten Champagner zum Feiern.
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Dies taten die OÖ. Stiftskonzerte mit Dennis R. Davies, seinen Wegbegleitern und dem Bruckner Orchester im Anschluss ausgiebig bei einem Sektempfang, bei dem Davies noch eine große Torte in Form einer Partitur mit Konterfei und Dirigentenstab anschnitt.
Chapeau Dennis Russell Davies! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Konzert mit dem Ehrendirigenten, wenn er hoffentlich Bruckners 4. Sinfonie in der Erstfassung (1874) dirigieren wird. Bei den OÖ. Stiftskonzerten - in der Stiftsbasilika, dem originären Bruckner-Ort.
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